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Hundeerziehung und ihre unzähligen neuen Gesichter und aufgepeppten Trainingsmethoden sind mehr in Mode denn je. Schlagwörter wie "natürliche Hundeerziehung sind chic. Tolle Berufsbezeichnungen wie "Kynopädagoge" und "Hundepsychologe" täuschen oft nur über eine mangelhafte Ausbildung hinweg, denn der Beruf des Hundetrainers unterliegt keiner staatlichen Kontrolle. Hundetrainer kann morgen jeder werden, wenn er sich nur "berufen" fühlt und "schlechte" Hundeschulen sprießen in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden.

Es gibt auch keine homöpatischen Zaubermittelchen, die Ihre Problemchen in Blütenstaub auflösen. Keine Bachblüten der Welt nehmen einem unsicheren Hund die Angst, wenn es seinem Halter nicht gelingt ihm ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln. Kein dominanter Rüpel wird durch ein paar Globoli zum Kampfschmuser.





Der Beruf des Hundetrainers erfordert eine hohe Konzentrationsfähigkeit, eine ausgesprochen gute Beobachtungsgabe kombiniert mit dem entsprechenden Fachwissen, um Hunde auch richtig "lesen" zu können. Und ein Hundetrainer braucht Menschenkenntnis und viel Einfühlungsvermögen für seine Schützlinge.  Das richtige Erkennen eines Chrakters ist eine Fähigkeit die man nicht aus Büchern lernen kann, sondern nur aus jahrelanger Erfahrung im Umgang mit den unterschiedlichsten Hunden erlernt.

Wir versuchen in unserer Hundeschule so individuell wie möglich zu arbeiten. Unserer Meinung nach gibt es kein "Allheilmittel!" und keine Trainingsmethode, die für jeden Hund das Richtige ist. Hunde sind Individuen, wie wir Menschen auch. Sie bringen Charaktere mit, manchmal auch schon eine prägende Vorgeschichte und vor allem auch rassespezifische Eigenschaften, welche genetisch verankert sind.

Der Behandlung eines Symptoms, wie z.B. dem Ziehen an der Leine, sollte jeder sogenannte Hundetrainer Herr werden, denn Tips und Anleitungen findet man ausreichend in der Literatur. Doch von einer guten Hundeschule sollte man mehr erwarten dürfen, als nur eine Symptombehandlung. Für uns bedeutet Hundeschule eine umfassende Ausbildung von HALTER und HUND. Nur wenn der Halter seinen Hund richtig zu verstehen lernt, Fehler deutlich aufgezeigt bekommt und Anleitung erhält wie er sich besser verhalten kann, wird der Hundeschulunterricht auch langfristig zum dauerhaften Erfolg.

Und nur dann, war der Besuch einer Hundeschule auch sinnvoll.